15.12.17 –
Seit einigen Monaten finden wieder vermehrt Arbeiten im Erdölfeld Reitbrook statt, das sich in unmittelbarer Nähe zu Wasserschutz- und Trinkwassergewinnungsgebieten befindet. Bei den Arbeiten soll Lagerstättenwasser aus einer Bohrung entnommen und in eine andere injiziert werden (Drs. 20-1344.01). Lagerstättenwasser ist hochsalin und enthält in der Regel neben wassergefährdenen Chloriden eine Reihe von toxischen Schwermetallen sowie, je nach Lagerstätte, unterschiedliche Zusammensetzungen von radioaktiven Isotopen. Offensichtlich hält die zuständige Behörde eine Gefährdung des Grundwassers jedoch für ausgeschlossen, sonst hätte sie den Betriebsplan nicht zulassen dürfen. Wir fragen deshalb, auf welche Erkenntnisse und Daten sie sich bei dieser Einschätzung stützt (Drs. 20-1470).
ist für uns 2020 in die Hamburgische Bürgerschaft eingezogen. Für Fragen und Anregungen aus dem Wahlkreis ist sie gerne zu erreichen unter jennifer.jasberg@gruene-fraktion-hamburg.de
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